Transport von Lebendtieren

Eintrag von Tierheim am 13.04.19 um 14:20 Uhr •

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Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

11.04.2019

 

Agrarministerkonferenz in Landau

 

Resolution des Deutschen Tierschutzbundes und seiner Landesverbände fordert Stopp von Lebendtiertransporten

 

Anlässlich der Agrarministerkonferenz (AMK) fordern der Deutsche Tierschutzbund und seine 16 Landesverbände die Agrarminister des Bundes und der Länder auf, Lebendtiertransporte in Drittstaaten der EU zu stoppen. Ihre Forderungen übergeben die Tierschützer in Landau heute in Form einer Resolution an Herrn Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und an die Agrarminister der Bundesländer.

„Die Missstände bei Transport und Schlachtung in Drittstaaten sind bekannt. Wer jetzt nicht handelt, trägt Mitschuld am Leid der Tiere“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Ab sofort dürfen keine Transporte mehr abgefertigt werden, sofern nicht sichergestellt ist, dass tierschutzrechtliche Bestimmungen bis zum Zielort eingehalten werden. Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen haben hier in den letzten Wochen erste deutliche Signale gesetzt. Es darf nicht sein, dass Transportunternehmen für die Abfertigung nun in andere Bundesländer ausweichen, um die Tiere wie bisher auf die leidvollen Fahrten zu schicken. Wenn Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner es mit einem Mehr an Tierwohl ernst meint, dann muss sie dafür sorgen, dass diese Lebendtiertransporte gänzlich gestoppt werden. Das darf und kann nicht länger Aufgabe des örtlichen Veterinärs sein, der von Bund und Land derzeit alleine gelassen wird.“

Zucht- wie Schlachttiere betroffen

Im Rahmen der Resolution fordern die Tierschützer zudem, bei der Diskussion um Lebendtiertransporte nicht zwischen Zucht- und Schlachttieren zu unterscheiden. Bei ersteren wird der Transport häufig verharmlost, obwohl sie genauso unter den untragbaren Zuständen leiden. Milchindustrie und Zuchtverbände erklären seit Jahren, die Exporte dienten dem Aufbau einer Milchproduktion in den Drittstaaten. Die Realität zeigt jedoch, dass es nicht gelingt, eine nachhaltige Milchviehzucht und eine tragfähige Milcherzeugung aufzubauen; die Produktion stagniert auf niedrigem Niveau. Und das trotz hunderttausender Zuchtrinder, die bereits exportiert wurden. „Wenn die Nachzucht misslingt oder die erwartete hohe Milchleistung ausbleibt, landet der Großteil der Zuchtrinder am Ende doch in der Schlachtung“, erklärt Frigga Wirths, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft beim Deutschen Tierschutzbund.

 

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Wir sind auch für die "Kleinen" zuständig

Eintrag von Tierheim am 09.04.19 um 6:23 Uhr •

Das Volksbegehren "Rettet die Bienen" hat die kleineren Vertreter aus der Tierwelt in den Fokus gerückt: die Insekten. Auch wenn sich unser Tagesgeschäft meist um Hund & Katze dreht, sehen wir uns als Tierschutzverein jedoch für ALLE Tiere zuständig. 

Daher unterstützen wir sehr gerne eine Aktion aus Lappersdorf, bei der Natur- und Artenschützer sich als "Blühpate" einbringen können. Mit Übernahme einer Patenschaft, organisiert durch den Klimabeirat Lappersdorf in Kooperation mit dem Landwirt Franz Habenschaden, wird die Umwandlung eines bisher landwirtschaftlich genutzten Feldes in eine Blühfläche ermöglicht.

Es sind bisher 34 Patenschaften für insgesamt 4200 qm zusammen gekommen, wobei 167 qm durch den Tierschutzverein Regensburg finanziert werden. Die Aktion ist für drei Jahre geplant, wobei eine Verlängerung im Erfolgsfall natürlich möglich und wünschenswert ist. 

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Heimische Vogelwelt unterstützen

Eintrag von Tierheim am 31.03.19 um 19:29 Uhr •

Newsletter des LBV:

Ein Platz zum Nisten reicht nicht

Welches Material Sie Vögeln zusätzlich für Nestbau und Polsterung anbieten können

Gartenvögel benötigen nicht nur passende Nisthilfen und gute Verstecke, sondern auch ausreichend Nistmaterial. In aufgeräumten Gärten ist Nistmaterial oft schwer zu finden. Jeder kann den Vögeln aber mit einfachen Mitteln beim Nestbau helfen.

 

https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/nistkaesten/nistmaterial-anbieten/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=LBV-News+03%2F2019&utm_content=Mailing_7281135

 

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Der leise Tod

Eintrag von Tierheim am 12.03.19 um 16:48 Uhr •

Vogelschutz Magazin Ausgabe 1/2019 Bild

Ein Kommentar von Martina Gehret, Dipl. Ing. Wald- und Forstwirtschaft Bild

Leiser Tod

 

Mähroboter und Zierrasen statt Igel und Blumenwiese

 

Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten. So auch bei der Rasennutzung. Trotzdem sollten alle Gartenbesitzer zumindest einsehen, dass Mähroboter eine Gefahr für Mensch und Tier sind. Ein Kommentar der LBV-Igelexpertin Martina Gehret.

 

Grünflächen im Garten sollen viele Wünsche erfüllen. Während der Fan des englischen Rasens seinem Ideal hinterherjagt, denkt der Naturliebhaber an eine Blumenwiese für Schmetterlinge und Bienen. Die meisten Gartenbesitzer entscheiden sich jedoch schlicht für die Rasenmischung „Gebrauchsrasen“, die strapazierfähig ist und überwiegend aus Weidel-, Rispen- und Schwingelgräsern besteht. Aber egal für welchen Typ man sich letztendlich entscheidet, Pflege brauchen sie alle.

Meine zwei kleinen Rasenflächen beispielsweise müssen fußballtauglich sein. Abseits davon aber herrscht ein wunderbar unordentliches, blühendes und verblühtes Chaos in meinem Naturgarten. Der Garten meines Nachbarn hingegen scheint nur aus Rasenfläche zu bestehen. Zugegeben, er ist perfekt gepflegt. Grün, saftig, mit einer akkurat gestutzten Länge. Gepflegt wird er nämlich von einem leisen, dauersurrenden Mähroboter. Das sind automatisierte Gartenhelfer, die nur in einem abgesteckten Bereich mähen und zum Aufladen selbstständig zur eigenen Ladestation fahren. Das wöchentliche, zeitfressende Rasenmähen entfällt somit komplett.

Aber einen Haken gibt es: In der Gebrauchsanweisung findet sich der Hinweis, dass Mähroboter nicht unbeaufsichtigt arbeiten dürfen, wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind. Kein Problem für meinen Nachbarn. Seine Kinder spielen nämlich jetzt bei mir. Seine Igel, Bienen und Schmetterlinge sind auch zu uns übergesiedelt. Die einzigen Tiere, die sich noch gerne auf seinem kurz gehalten Rasen aufhalten, sind Amseln und Singdrosseln, weil sie nun leichter einen Regenwurm aus dem Boden ziehen können.

 

Mähroboter für mehr Freizeit

Die meisten Menschen schaff en sich einen Rasenroboter an, weil sie lieber den Garten genießen möchten, statt ihn regelmäßig zu mähen. Alle wollen frei sein und Zeit sparen. Aus diesem Grund setzen die Gartenbesitzer auf große monotone Rasenflächen ohne störende Beete oder Streuobst. Ganz hip sind momentan asiatisch anmutende Gärten mit Steinen und Wasserelementen, die dann von einem Roboter umrundet werden. Dazu kommt noch die automatische Bewässerungsanlage, damit auch alles schön grün bleibt.

 

 

Lassen Sie Ihren Mähroboter nicht

unbeaufsichtigt

Wirft man einen Blick in manche fremden Gärten, dann ist es schon erstaunlich, was man alles an Gerätschaften braucht, um sich „freier“ zu fühlen. Es scheint, dass hier ein vermeintliches Mehr an Freizeit mit einem Mehr an Sinnlosigkeiten erkauft wird.

 

Igel-Jagdgebiet Roboterrasen

Aus Sicht des Naturschutzes sind Mähroboter keine gute Erfindung. Die Artenvielfalt auf einem gewöhnlichen Rasen ist sowieso schon gering. Auf einem „Roboterrasen“ ist sie praktisch nicht mehr existent. Auf den grünen Teppichen gibt es keine Blüten für Insekten und in der Folge auch keine Samen für Vögel. Als Jagdfläche für den Igel sind die „Roboterrasen“ jedoch nicht ganz uninteressant. Regenwürmer lassen sich gut erbeuten und die Igelnase bohrt sich gerne in die weiche Erde, um dort ein paar leckere Engerlinge aufzuspüren. Gefährlich wird es für die Tiere, wenn die Mähroboter auch nachts arbeiten, denn dann gehen die Igel auf Nahrungssuche. Die meisten Roboter erkennen weder Igel noch Blindschleichen, Kröten oder Frösche als Hindernis, sie werden schwer verletzt oder sogar getötet. Darum: Schaff en Sie sich keinen Mähroboter an. Und wenn Sie schon einen haben, so lassen Sie ihn bitte nur tagsüber laufen!

 

Die meisten Mähroboter

erkennen weder Kleintiere

wie Igel oder Kröten

noch ausgestreckte Hände

oder Füße

 

 

Übrigens: Die Stiftung Warentest sieht auch den Menschen durch den stillen Mäher gefährdet, weil die Geräte nicht sicher genug sind. Tests mit Erwachsenen- und Kinderprüffüßen und -armen kamen zu einem eindeutigen Ergebnis: Ausgestreckte Hände erkennt kein Rasenroboter als Hindernis. Und somit auch keine krabbelnden Kinder. Was unter die Geräte passt, wird angemäht. Es fehlen immer noch Schutzmechanismen, welche die Gefahren für Menschen und Tiere zuverlässig verhindern.

 

Bildunterschriften:

 

1          Ein Mähroboter bei der Arbeit. (Thomas Rödl,LBV)

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2          Dieser Igel wurde zum Mähroboter-Opfer. (Tierschutzverein München e.V.)

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3          Lassen Sie Ihren Mähroboter nicht unbeaufsichtigt. Igel und andere kleine am Boden lebende Tiere können durch ihn verletzt werden.

(Martina Gehret)

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Vogelschutz Magazin Ausgabe 1/2019

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Fremde Katze zu Besuch?

Eintrag von Tierheim am 22.02.19 um 11:45 Uhr •

Der Umgang mit "Besucher-Katzen" wirft immer wieder Fragen auf. Retten? Ignorieren? Vertreiben? Behalten?

Wir haben auf der Homepage von Tasso einen interessanten Artikel dazu gefunden. 

Viel Spaß beim Lesen

 https://www.tasso.net/Newsletter/Newsletterausgaben-lesen/2019/Umgang-mit-fremden-Katzen

 

 

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Projekte mit Herz

Eintrag von Tierheim am 23.01.19 um 10:31 Uhr •

Auf beiden nachfolgenden Seiten, stellen wir unsere Arbeit vor und hoffen so, etwas Spendengelder zugewiesen zu bekommen. 

Es wäre prima, wenn Ihr uns mit einem Klick unterstützen könntet. 

Bei der Aktion "Platz schaffen mit Herz" werden Altkleider gespendet und man erhält einen Spendencode. Mit diesem kann man dann für uns abstimmen. 

https://voting.platzschaffenmitherz.de/voting-organization/voting-q1-2019/tierschutzverein-regensburg-u-u-e-v/

Die Aktion "Socialfunders" wendet sich eher an Firmen, welche sich wohltätig engagieren wollen.

https://www.socialfunders.org/organization/tierschutzverein-regensburg-u-u-e-v/

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung. 

 

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