Finanzielle Belastung spitzt sich zu

Eintrag von Tierheim am 12.05.20 um 15:04 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

12.05.2020

 

Finanzielle Belastung der Tierheime spitzt sich zu

 

Die finanzielle Belastung der Tierheime in Folge der Corona-Pandemie wird schärfer. Fest im Jahresfinanzplan eingerechnete Einnahmen aus Festen, Basaren und Flohmärkten sind weggebrochen. Die Vereine als Träger der Tierheime und tierheimähnlichen Einrichtungen stehen damit vor massiven Problemen – zumal unsicher ist, wie sich die Spendenbereitschaft der Bevölkerung im Laufe des Jahres entwickelt. Einzelne Bundesländer stellen zwar Hilfsgelder bereit, deren Beantragung jedoch mit Hürden verbunden ist. Der Deutsche Tierschutzbund hält daher an seiner Forderung nach einem Soforthilfsfonds des Bundes in Höhe von 65 Millionen Euro fest.

 

„Obwohl wir es begrüßen, dass die Länder unserer Forderung nach Unterstützung nachkommen, erleben wir derzeit ein föderalistisches Durcheinander: Die Regelungen für Hilfsgelder sind sehr divers, lassen Spielraum für Interpretation und noch ist offen, ob die Gelder wirklich überall unkompliziert und schnell genug fließen“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Häufig ist die Abrufbarkeit der Gelder an den Zweckbetrieb gebunden; es muss ein Gewinneinbruch nachgewiesen werden. Für die gemeinnützigen Tierschutzvereine und ihre Tierheime müssten jedoch ausdrücklich auch die wegfallenden Einnahmen aus dem ideellen Bereich herangezogen werden. Die aber lassen sich für das laufende Jahr noch nicht absehen, allgemein befürchtet wird ein Spendeneinbruch. Zudem werden bestehende Länderinvestitionstöpfe umgewidmet, etwa für Futterzuschüsse, was dazu führt, dass die eigentlich für Investitionen vorgesehenen Mittel sinken.

 

Tierschutzbund erneuert Forderung nach Hilfsfonds des Bundes

Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes erfordert die dringliche Situation der Tierheime zusätzlich einen Hilfsfonds: „Wir halten an unserer Forderung nach einem rückzahlungsfreien Sondertopf in Höhe von mindestens 65 Millionen Euro fest, um die schlimmsten Corona-Nebenwirkungen aufzufangen. Auf unseren schriftlichen Antrag haben wir bis heute keine Antwort. Wenn der Bund sich weigert, alleine zu handeln, dann muss er sich mit den Ländern einigen. Wenn jetzt nicht sofort geholfen wird, dann kann es für viele Einrichtungen am Jahresende zu spät sein. Der Schaden läge dann weit höher als 65 Millionen“, befürchtet Schröder.

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Gartenvögel zählen

Eintrag von Tierheim am 08.05.20 um 17:42 Uhr •

Hier wieder eine schöne Aktion des LBV, auf den wir gerne hinweisen:

https://www.lbv.de/mitmachen/stunde-der-gartenvoegel/

 

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Nicht jeder Jungvogel braucht Hilfe

Eintrag von Tierheim am 30.04.20 um 15:14 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

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30.04.2020

 

Nicht alle Jungvögel brauchen Hilfe

 

Wenn in den kommenden Wochen die Brutsaison der heimischen Vögel voranschreitet, sollten Tierfreunde nicht vorschnell eingreifen. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. So können befiederte Jungvögel zwar hilflos wirken, sie stehen aber meist weiter mit den Elterntieren in Verbindung. Eine gut gemeinte „Rettung“ ist daher nicht nötig. Anders verhält es sich bei aus dem Nest gefallenen, noch federlosen Vogelküken. Diese sind auf menschliche Hilfe angewiesen. Ihre Versorgung und Aufzucht sollte man jedoch Fachleuten in Wildtierauffangstationen überlassen.

 

„Wer ein Vogelküken ohne Federkleid hilflos am Boden liegen sieht, sollte eingreifen und das Tier – wenn möglich – ins elterliche Nest zurücksetzen“, rät James Brückner, Leiter des Referats für Natur- und Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund. „Dabei darf man die Jungvögel auch berühren: Die Altvögel stören sich nicht am menschlichen Geruch. Wenn das Küken verletzt oder es nicht möglich ist, es zurück ins Nest zu setzen, sollte man das Tier mitnehmen und zu einem Tierarzt bzw. einer Auffangstation bringen“, so der Experte. Für die vorübergehende Unterbringung des Vogels ist am besten ein ausgepolsterter Pappkarton geeignet, der – weil die Tiere häufig unterkühlt sind – am besten im Haus untergestellt wird. Da es gerade für Laien schwierig ist, die Vogelart zu bestimmen, sollte man besser keine Fütterungsversuche unternehmen. Auch Wasser sollte allenfalls älteren Jungvögeln angeboten und keinesfalls in den Schnabel geträufelt werden, da sonst Erstickungsgefahr besteht. „Wichtig ist, dass die Tiere so schnell wie möglich in sachkundige Hände übergeben werden“, so Brückner.

 

Eingreifen bei Ästlingen und Nestflüchtern meist nicht notwendig

Anders als noch unbefiederte Küken warten ältere Jungvögel im Geäst oder an geschützten Orten auf die Rückkehr der Elterntiere, die sie weiterhin füttern. Die sogenannten „Ästlinge“ sind zwar schon befiedert, aber noch nicht voll flugfähig. Sie bewegen sich eher hopsend fort und wirken daher unbeholfen. Diese Tiere benötigen keine Hilfe, es sei denn, sie sind verletzt. Eine Ausnahme bilden Alpen- und Mauersegler: Erwachsene Tiere verbringen ihr gesamtes Leben in der Luft und suchen nur zum Brüten Unterschlupf in hoch gelegenen Mauerspalten. Da die Elterntiere nicht vom Boden starten können und daher dort auch nicht landen, bleiben aus dem Nest gefallene Jungtiere unversorgt. Sie sollten umgehend an Fachleute übermittelt werden. Kein Handlungsbedarf besteht dagegen bei Nestflüchtern, wie jungen Enten, Gänsen oder Rallen, die bereits mit einem dichten Dunengefieder zur Welt kommen. Sie sind in der Lage ihr Nest ein bis zwei Tage nach dem Schlüpfen zu verlassen.

 

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Altkleider-Container

Eintrag von Tierheim am 14.04.20 um 13:21 Uhr •

Ein kleiner Hinweis für alle, die uns mit einer Altkleider-Spende unterstützen wollen. Die Container findet ihr nun auf unserem großen Parkplatz schräg gegenüber des Tierheims.

Herzlichen Dank!

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Liebling registrieren lassen

Eintrag von Tierheim am 08.04.20 um 14:39 Uhr •

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes

 

08.04.2020

 

Haustierregister FINDEFIX für Tierhalter weiter erreichbar

 

Zeit für Registrierung und Daten-Check nutzen

 

Tierhalter können die Zeit, die sie aktuell zu Hause verbringen müssen, sinnvoll nutzen, indem sie die Registrierung ihres Haustiers überprüfen. Das empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund, dessen Haustierregister FINDEFIX auch in der Corona-Krise 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche erreichbar ist. Der Verband macht darauf aufmerksam, dass ein vermisstes Tier nur wiedergefunden werden kann, wenn es nicht nur gekennzeichnet, sondern auch registriert ist. Wer diese wichtige Maßnahme bislang versäumt hat, kann sie von zu Hause aus schnell und kostenfrei auf www.findefix.com nachholen. Zusätzlich sollte man prüfen, ob die eigenen Daten auf dem aktuellen Stand sind, damit Fundtiere auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden können.

 

„Tierhalter meinen oft, mit dem eigenen Tier würde schon nichts passieren. Die Erfahrung zeigt aber leider, dass das geliebte Tier schneller verschwinden kann, als man denkt. Daher sollte man für den Fall der Fälle vorsorgen“, sagt Daniela Rohs, Leiterin von FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes. Gerade in der aktuellen Situation könnten Tiere die Unsicherheit und Anspannung ihrer Menschen spüren und vielleicht auch mal unvorhergesehen agieren.

 

Registrierung bequem und schnell von zu Hause

Die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime nehmen pro Jahr rund 370.000 neue Tiere auf, der Großteil davon sind Fundtiere. Noch immer sind zu wenige davon gekennzeichnet und noch weniger registriert, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen bestmöglich sicherstellt, dass ein vermisstes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammenfinden. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt die Kennzeichnung durch einen winzigen Transponder mit Mikrochip unter der Haut, den jeder Tierarzt schnell einsetzen kann. „Der Mikrochip allein bringt aber im Notfall leider gar nichts. Das Tier muss auch registriert und alle Daten sollten aktuell sein“, erklärt Rohs. Sie empfiehlt: „Einfach den Impfausweis zur Hand nehmen, die Seite mit der Mikrochipnummer aufschlagen und die 15-stellige Ziffer auf www.findefix.com eingeben.“ Ist das Tier noch nicht registriert, kann man die Anmeldung anschließend in wenigen Minuten durchführen. Das geht online oder mit einem schriftlichen Anmeldebogen, den man auf der Website herunterladen oder telefonisch anfordern kann. Der Tierhalter erhält dann per Post eine Bestätigung mit allen wichtigen Unterlagen. Hundehalter bekommen zusätzlich eine Plakette für das Hundehalsband.

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Frühlingsgefühle trotz Corona?

Eintrag von Tierheim am 03.04.20 um 15:32 Uhr •

Liebe Tier- und Naturfreunde, 

auf der Homepage des Landesbund für Vogelschutz ist auch diesen Monat wieder ein interessanter Newsletter zum lesen, den wir gerne empfehlen: https://www.lbv.de/ratgeber/natur-tipps-gegen-den-corona-lagerkoller/

https://www.lbv.de/

 

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