Rasse: Labrador-Mix (?)    Geburtsdatum: ca. 2013

Geschlecht: männlich    Vom/seit: 14.3.19

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Aktuelles vom 15.9.20: ich habe ein neues Zuhause gefunden

Aktuelles vom 7.6.20: So jetzt sind wieder ein paar Monate vergangen und so schön langsam kann ich den Tierheimleuten verständlich machen, was ich will und brauche.

Wer meine Geschichte (und die meiner Leidensgenossen) seit 2018 verfolgt hat weiß, dass die Entwicklung seit damals phänomenal ist! Dank unzähliger investierter Stunden der Tierpfleger und ehrenamtlichen Gassigehern habe ich Panik und Angst größtenteils hinter mir gelassen. Allerdings habe ich auch keine Metamorphose zum Kuschelhund vollzogen und das wird wohl auch nie geschehen. Ich bin und bleibe ein Hund mit "Spezialeffekten". Ich akzeptiere Euch Menschen als Futterspender und Ermöglicher von Spaziergängen. Ganz hart formuliert, brauche ich Euch sonst aber nicht - sorry. Wenn ihr mir zu aufdringlich werdet, kann ich schon auch mal meine Zähne einsetzen. Weswegen ich auch an das Tragen des Maulkorbs gewöhnt wurde - quasi "Safety first".

Ich lebe gerne mit einem anderen Hund zusammen, vorausgesetzt dieser ist weiblich und kann mit meiner oft rüden Art umgehen. Das reicht mir an Sozialkontakten völlig aus. Die meiste Zeit des Tages mache ich den Anschein, als liege ich nur rum - in Wirklichkeit kontrolliere ich aber meine Umgebung und sorge für Ordnung. Sich auf mich selbst zu verlassen, hat sich trotz der guten Erfahrungen der letzten Monate für mich doch als die beste Variante erwiesen.

Fragt sich jetzt nur, welche Zukunft so Jemand wie ich hat?? Bis an mein Lebensende im Tierheim bleiben? NEIN - das kann es nicht gewesen sein. Besondere Hunde wie ich brauchen einfach eine besondere Lösung. Ein großer Garten, vielleicht sogar ein Hof zum bewachen? Dazu ein Tierfreund, der genug "Hund" kann, um mich mein Ding machen zu lassen. Zu viel verlangt? Nur ein Wunschtraum? Vielleicht - aber wie mir die Leute vom Tierheim erzählt haben, wurden in den letzten Jahren viele Träume wahr. Auch scheinbar unmögliche. Daher gebe auch ich die Hoffnung nicht auf...     

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Aktuelles vom 3.2.20: Tja Freunde - wenn man(n) Selbstvertrauen gewinnt, macht das den Umgang mit anderen nicht immer leichter. Ich habe in letzter Zeit jedenfalls gelernt zu sagen, was mir nicht gefällt! Ich weiche nicht mehr ängstlich zurück, sondern zeige klar, wo der Labi die Locken hat...

Da ich das nicht nur gegenüber Euch Menschen zeige, sondern auch im Sozialverhalten mit anderen Hunden, wäre wohl ein Einzelplatz bestimmt geeigneter für mich. Aber noch wichtiger als ein Solo-Zuhause ist Jemand, der mit Erfahrung, Sachkenntnis, Liebe und Geduld mit mir umgehen kann. Gibt es da draußen so einen Jemand für mich?

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"Animal Hording" - eine englische Bezeichnung für ein leider auch in Deutschland weit verbreitetes Problem: ein eigentlich tierlieber Mensch "sammelt" Tiere, für deren Wohlergehen er aber nicht ausreichend sorgen kann. 

Auf der Strecke bleibt das Tier. Hank kam zusammen mit drei Leidensgenossen im Herbst 2018 zu uns. Unsere Pfleger, unsere Trainerin und einige Ehrenamtliche haben die letzten Monate mit viel Engagement versucht, den Hunden Vertrauen zu vermitteln. 

Hank ist leider nach wie vor sehr misstrauisch. Er verbellt erstmal alles und jeden und selbst Menschen, die sich schon länger mit ihm beschäftigen, dürfen ihn nicht anfassen. 

Hier braucht es noch eine große Portion Geduld, bis Hank seine Scheu ablegt. 

Wer also ein besonders großes Herz hat, ausreichend Zeit und sich keine Illusionen darüber macht, welche anspruchsvolle Aufgabe mit Hank bei ihm einzieht, soll bitte bei uns vorbei kommen. 

 

 

 

 

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