Hier möchten wir Ihnen ehemalige Tierheimbewohner vorstellen, die es nun wirklich gut getroffen haben. Wenn Sie auch ein Tier adoptiert haben, schicken Sie uns doch Fotos und vielleicht auch noch eine Geschichte:


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Hallo Liebes Tierheim Team, kennt Ihr mich noch? Ich bin Roschana, eine inzwischen fast 9-jährige Altdeutsche Schäferhündin. Vor gut 2 Jahren wurde ich aus dem Tierheim adoptiert und habe einiges an Entwicklung durchgemacht. Zu meiner Vorgeschichte war relativ wenig bekannt, es konnte nur mein damaliges Betragen bewertet werden – und das war so gar nicht gesellschaftlich. Das größte Problem war meine extreme Aggression gegenüber anderen Hunden – weshalb ich nur mit Maulkorb und Abstand geführt werden durfte. Dieses Verhalten bestritt ich wohl auch sehr lange und festigte es so, dass ich gar keine andere Möglichkeit sah, als diesem Impuls ohne Nachzudenken auszuleben. Umso älter der Hund, desto länger dauert es, so ein Verhalten abzulegen. Aber jetzt mal die guten Neuigkeiten – mit sehr viel Arbeit habe ich dieses Aggressionsverhalten in den Griff bekommen. Als Schäferhund bin ich natürlich immer noch sehr aufgeregt und verleihe dieser Eigenschaft mit Bellen oder Rennen Ausdruck. Die meisten Reize und vor allem meine Impulse habe ich inzwischen aber sehr gut unter Kontrolle. Ich bin inzwischen auch ein richtiger Kuschelhund geworden – ich verlange meine Streicheleinheiten gerne mal mit der Pfote, indem ich mein Herrchen sanft antippe. Gesundheitlich geht es mir soweit auch sehr gut, ich bekomme frisches Futter (Barf) und meine Hüfte sowie Wirbelsäule sehen gut aus. Natürlich bin ich inzwischen altersbedingt insgesamt etwas ruhiger geworden – nicht wie zu Beginn, als ich jedes Fleckchen Erde neu erkunden durfte. Gemütliche Spaziergänge und das gelegentliche Spiel mit meiner besseren Hälfte (Mira, auf dem Bild links neben mir) empfinde ich als ausreichendes Bewegungskonzept für mich. Große Wanderungen, wie zu Beginne, möchte ich nicht mehr unternehmen – gesehen habe ich inzwischen genug. Bei mir wurde im Tierheim eine Schäferhund Keratitis diagnostiziert, die mit der aktuellen Medikation aber super behandelt wird. Zusammenfassend kann ich sagen: Mir geht es hier richtig gut! In diesem Zusammenhang möchte ich ganz Herzlich danke sagen, an die Hundeschule und alle Beteiligten, die mit Ihrem Hund geholfen haben, mir zu zeigen, wie schön das Leben als Hündin doch eigentlich sein kann. Ein Dank geht natürlich auch ans Tierheim und die Pfleger, die sich die Zeit nahmen und ein passendes Herrchen für mich gefunden haben. Ich habe ein paar Bilder mit angehängt, in denen die Erfolge sichtbar sind. Jeder, der mich anfangs kennen lernen durfte, wird staunen. Ganz fertig bin ich natürlich noch nicht, das Training macht mir inzwischen richtig Spaß, deshalb behalte ich, solange es mir möglich ist, dieses gerne bei.

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Pumba und Tiana!

Pu und Ti wurden am 17.05.19 geboren. Doch welch eine Tragödie! Bereits am 05. Juni kamen die beiden Süssen mit ihrer Mutter ins Tierheim. Die Mama wurde vermittelt, aber die Geschwister blieben.

Wir mussten uns am 30. Juni 19´ von unserer geliebten 17-jährigen Afra verabschieden. Unsere Trauer war groß. Ganz von dem Gedanken ein Haustier bei uns zu haben, konnten wir uns aber nicht trennen. Und dann entdeckten wir Kittenfotos von den Beiden auf der Homepage des Tierschutzvereins. Nachdem wir Pu und Ti im Dezember 19´ besucht hatten, konnte es uns nicht mehr schnell genug gehen. Wir wollten die Geschwister  ganz schnell bei uns haben. Schnell besorgten wir einen großen Kratzbaum, Klos, Kittenfutter und sogar einen tollen Katzentrinkbrunnen. Nachdem alles mit den netten Betreuerinnen Birgit und Elke geregelt war, holten wir Ti und Pu am 13. Dezember zu uns nach Hause.

Die taffe Ti traute sich schon nach einer Stunde ins Wohnzimmer. Beim scheuen Pu hat es da schon einige Zeit länger gedauert. Die Beiden sind wirklich - bis heute – wie die zwei Seiten einer Medaille. Ti ist quirlig, furchtlos, verspielt, voller Energie, unermüdlich und immer auf Streicheleinheiten aus. Pu sehr vorsichtig, scheu und ängstlich. Er ist zurückhaltend und doch hat er was Verschmitztes. Von Anfang an liebten sie es mit der Katzenangel zu spielen. Das wurde sofort morgens und abends zum Ritual. Sie fetzten Hüpfbällen nach und Ti entdeckte ihre Leidenschaft alles was sie tragen kann zu bringen. Von Tag zu Tag wurden die Beiden zutraulicher und verschmuster.

Unser Plan war es Pu und Ti im April raus zu lassen. Dazu mussten wir sie entwurmen und grundimpfen. Mit Spot-On ging das Entwurmen leicht, aber das Einpacken von Pu am Tag des Tierarzttermins in die Transportbox ist trotz homöopathischer Beruhigungsmittel kläglich gescheitert. Ein mobiler Tierarztservice musste her. Auch das lief etwas aus dem Ruder. Pu´s Panik hatten wir wieder mal unterschätzt.  Letztendlich waren dann doch beide am 01. Mai bereit für ihren ersten Freigang. Ti wie immer voran. Zwei Katzenklappen, ein großer Garten und unser Vertrauen in die zwei Racker und schon gings los.

Das ist nun ein paar Wochen her. Beide genießen das Kommen und Gehen wie sie wollen. Rein – raus – rein – raus. Dieses Teenagerleben in Freiheit bekommt ihnen sichtlich gut. Soviel Neues! Alles ist interessant! Vögel live, Insekten in Hülle und Fülle, weiches Gras und Sträucher unter denen sie lauern können, Toben und Spielen. Jeder Tag ist ein Abenteuer.

Pu´s Selbstbewusstsein gewinnt und Ti kann unbegrenzt herum flitzen und alles Mögliche, wie Erdkröten und Äste, ins Haus schleppen. Wir vier im Garten, das ist wirklich wunderschön.

Beide haben chronischen Katzenschnupfen und wir behandeln etwas mit Augentrosttee, Bachblüten und Homöopathie. Der Freigang tut ihrem Immunsystem sehr gut und die unterschiedlichen Symptome sind viel leichter geworden. Pu und Ti sind richtig aufgeblüht.

Es gibt noch soviel zu entdecken, zu lernen und Ängste zu überwinden. Wir sind schon sehr gespannt was unsere gemeinsame Zukunft für uns Vier bereit hält. Hauptsache unseren Rackern geht es gut!

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Eine kleine Kurzgeschicht für den Anfang. Elisa ist gut angekommen. Hat gefressen und Schönheitspflege erhalten. Duquesa und Kelly beäugen sie neugierig. Elisa ist zu mir sehr zugänglich. Also bis bald. Liebe Grüsse.

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Hallo ihr Lieben. Anfang August konnten wir unseren Neuzugang „Marianne“, nunmehr „Knobi“, in Empfang nehmen. Unsere aktuelle Farbratte „Maus“ musste wenige Tage zuvor den Verlust von „Bär“ und „Moni“ hinnehmen. Umso schöner so rasch einen Neuzugang gefunden zu haben. Der erste Kontakt wurde von unserer Seite mit Spannung erwartet, da es unsere erste Zusammenführung von Ratten war. Unser Käfig wurde zu Beginn durch ein Trenngitter in zwei Teilkäfige unterteilt. Beim ersten Kontakt der beiden Tierchen, sprintete Maus aufgeregt gleich mehrere Runden um ihre Hütte und schnuffelte in alle Richtungen. Auch die Wasserschale wurde über den Haufen geworfen. Gleich im Anschluss beschnupperten sich beide am Trenngitter ausgiebig. Es wirkte zumindest alles sehr positiv. Nach ca. 1 Stunde wurde dann der erste Versuch gestartet und das Trenngitter entfernt. Ein gemeinschaftlicher Lauf durch den Käfig war die Folge. Beschnuppern und wieder sprinten im Wechsel. Es wurden auch direkt die Machtverhältnisse geklärt 😉. „Maus“ hüpfte wie ein Aufziehfrosch umher, während „Knobi“ ihren Hintern beschnüffelte. Ab und zu kassierte Knobi dabei einen leichten Tritt. Wir warteten einen Moment ab und schoben nochmals das Trenngitter in den Käfig. Sofort liefen aber beide wieder zum Käfig, beschnüffelten sich und wollten sogar das Gitter aus dem Weg räumen. Über Nacht ließen wir das Gitter im Käfig, da wir nicht eingreifen konnten im Falle eines Kampfes. Am Morgen wurde das Gitter direkt entfernt, da beide definitiv den anderen „suchten“. Maus zeigte durchaus weiter die Ansprüche des Leaders und reinigte Knobi mehrere Male. Knobi zeigte einmal Widerstand und nahm es bei den folgenden Malen bereits ohne Murren hin. Seither gab es keine Auffälligkeiten bzgl. Rangkämpfen zu beobachten. Knobi kann als wahres Sprinttalent bezeichnet werden. Beeindruckend wie schnell sie die einzelnen Etagen oder ein selbstgebautes Labyrinth überwinden kann. Das hat auch Maus neuen Lebensmut eingehaucht, welche nun wieder die „Alte“ ist. Knobi nutzt zudem jede Gelegenheit uns in die Finger zu beißen. Wir werden bzgl. der Zutraulichkeit natürlich nichts erzwingen und freuen uns, wenn sie mit Maus eine gute Spielkameradin gefunden hat. Aktuell sind wir auf der Suche nach dem fehlenden dritten Mäuschen, damit das Rudel wieder komplett ist. Grüße Karina und Christian

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Hallo wir sinds Timmy und Milo,

 ihr kennt uns unter dem Namen Knuddel und Calimero🤗

 

Wir dachten wir melden uns auch nochmal bei euch. Unser Umzug ist Mittlerweile schon zwei Wochen her und wir fühlen uns total wohl bei unserem neuen Besitzern, auch wenn wir es ihm manchmal sehr zu schaffen machen. 

Wenn wir zwei nicht gerade miteinander spielen, geknuddelt werden oder wie wild durchs Haus toben, lassen wir uns gerne verwöhnen und genießen die Zeit in unserem neuen schönen Zuhause. 

 

Wir stellen zwar das ganze Haus auf den Kopf und lassen unsere Familienmitglieder manchmal durch unsere langen Spieleinheiten nicht zur Ruhe kommen, doch sind dennoch sehr froh um unsere neuen zweibeinigen Freunde. 

Manchmal fällt es uns schwer am Abend ruhig zu werden, aber mit bisschen Geduld und ein paar Knuddeleinheiten gelingt uns mittlerweile auch das. 

 

An Platz und Liebe fehlt es uns hier nicht, wir haben genügend Plätze zum relaxen und toben, was wir auch jeden Tag aufs neue ausnutzen. 

Der Blick vom Fenster in den Garten macht uns schon ganz neugierig, allerdings müssen wir uns da noch etwas gedulden. 

 

Alles in Allem geht es uns hier wirklich prima und wir könnten uns kein besseres Zuhause vorstellen!

Liebe Grüße Timmy und Milo🐈🐱

 

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