Hier möchten wir Ihnen ehemalige Tierheimbewohner vorstellen, die es nun wirklich gut getroffen haben. Wenn Sie auch ein Tier adoptiert haben, schicken Sie uns doch Fotos und vielleicht auch noch eine Geschichte:


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Liebe Tierfreunde, heute wollen wir euch von zwei Katzen berichten, die ihren Weg vom Tierheim in ihr Zuhause gefunden haben. Das Ganze ist jetzt 7 Wochen her und sie haben viel erlebt. Aber lest selbst. Im ersten Teil erzählt hat uns Luna ihre Geschichte erzählt, im zweiten Teil treffen wir Greebo. Name: Greebo, nach nach dem Kater der Hexe Nanny Ogg (in meinem alten Leben: Sputnik) Liebstes Spielzeug: Laserpointer, Sitz machen um ein Leckerli abzustauben Liebster Schlafplatz: Bett im Schlafzimmer, am liebsten auf dem Kissen zwischen Mama und Papa Lieblingsfutter: Alles mit Fisch und diese tollen Stangen, für die ich alles tun würde. Hobbies: Die Nachbarskatze beobachten, Geschichten erzählen zu jeder Tages- und Nachtzeit, und natürlich kraulen lassen. Hausarbeit: Garteln, das mit den Seramiskörnern hab ich voll raus. Karla: Hallo Greebo, ich hab gehört, du bist ein richtiger Schmusekater. Ist das richtig? Greebo: Worauf du wetten kannst. Du hast ja keine Ahnung, was man alles bekommen kann, wenn man weiß, wie man sich richtig auf den Rücken legt. Karla: Das klingt als hättest du den Dreh raus. Wie hast du das gelernt? Greebo: Ich hab mich eine Weile durchschlagen müssen, da wird man erfinderisch. Aber das war keine schöne Zeit. Ich bin auch richtig böse in die Pfote gebissen worden und konnte kaum noch laufen. Kurz drauf bin ich gefunden und ins Tierheim gebracht worden. Karla: Und da haben sie deine Pfote behandelt? Greebo: Ja und nein. Sie haben sich ganz lieb gekümmert, aber der Biss ging bis auf den Knochen und sie haben mir nur Leckerlis gegeben. Angeblich Medizin, schmeckt aber echt nicht übel. Auf jeden Fall hat es nicht viel geholfen. Als ich dann endlich zu meinen neuen Dosenöffnern gezogen bin (sagt Luna ja nicht, dass ich das gesagt hab), konnte ich viel mehr rumlaufen und meine Pfote ist gleich wieder dick geworden. Das hat echt weh getan. Dann bin ich schon nach einer Woche zum Tierarzt gebracht worden und sie haben einen Knochensplitter im Gewebe gefunden und rausschneiden müssen. Karla: Ist danach alles gut verheilt. Greebo: Absolut, voll geil! Endlich toben ohne Schmerzen. Ich weiß nur nicht, was sich die Ärzte manchmal denken. Mal abgesehen von dem Mist, dass sie den Splitter übersehen haben, haben sie mich nach der OP in einen Verband gesteckt, der echt gar nicht ging. Nur weil er blau war, war der nicht cool! Ich hab ihn gleich runter gezogen und einfach alles heile geschleckt. So macht man das halt. Mama hat gemeint, sie muss mich in eine selbst gebastelte Halskrause stecken, aber Luna hat mir nachts geholfen, das Teil runter zu kriegen. Ist alles gut verheilt, hätten sie mal gleich auf mich gehört. Karla: Und was ist seitdem so passiert? Greebo: Bei uns zu Hause ist immer was los. Geile Mucke, immer irgendwelche Leute da, Party halt! Aber ich hab’s jetzt nicht mehr so nötig, mich bei allen einzuschleimen. Das mit dem Kuscheln mach ich jetzt nur noch bei meinen Dosenöffnern. Die sind ganz ok. Ich darf sogar im Bett schlafen, auch wenn ich nicht verstehe, wie die mit so wenig Platz auskommen. Ich muss mich schon lang machen können. Karla: Ich kann es mir bildlich vorstellen. Das klingt, als würde es dir jetzt richtig gut gehen. Greebo: Auf jeden! Seit ich das mit dem Click verstanden hab, bin ich auch ein echter Fan von Hinsetzen und Pfote geben. Die sind so doof und geben mir für sowas eine Belohnung. Kann mir nur recht sein. Karla: Dann hoffe ich, dass es euch beiden weiterhin so gut geht. Danke für das nette Gespräch und alles Gute weiterhin bei der Erziehung eurer Eltern.

 

 

 

 
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