Hier möchten wir Ihnen ehemalige Tierheimbewohner vorstellen, die es nun wirklich gut getroffen haben. Wenn Sie auch ein Tier adoptiert haben, schicken Sie uns doch Fotos und vielleicht auch noch eine Geschichte:


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Liebe Tierfreunde, heute wollen wir euch von zwei Katzen berichten, die ihren Weg vom Tierheim in ihr Zuhause gefunden haben. Das Ganze ist jetzt 7 Wochen her und sie haben viel erlebt. Aber lest selbst. Im ersten Teil erzählt uns Luna ihre Geschichte, im zweiten Teil werden wir Greebo treffen. Vergesst also nicht weiter zu lesen. Name: Luna, nach Luna Lovegood (in meinem alten Leben: Layla) Liebstes Spielzeug: Kastanien, Fummelboxen, Knöpfe an Mamas Hose Liebster Schlafplatz: In Mamas Schoß oder auf dem Sofa Lieblingsfutter: Nassfutter in allen Varianten, am liebsten aber das, das Greebo übriglässt. Geklautes schmeckt einfach besser. Hobbies: Fernsehen, am besten laut und mit viel Action, und mit Mama kuscheln Hausarbeit: Umdekorieren! Dem komischen Zwerg hab ich gleich gekündigt. Er war am Boden zerstört. Von Stoffblumen halte ich auch nichts, vor allem wenn sie nur so lose am Vorhang hängen. Papa sagt, das mach ich gut, dann ist endlich mehr Platz für das Wesentliche. Karla: Hallo Luna, wie geht es dir heute? Luna: Mir ging es nie besser. Aber es war ein langer Weg bis hier hin. Karla: Erzählst du uns davon? Luna: Gerne. Ich bin die ersten Monate auf einem Bauernhof groß geworden und alle haben mich gehänselt, weil ich immer geniest hab. Und Parasiten und so Zeug hatte ich auch. Ich hab mich ganz schlecht gefühlt, weil ich doch gar nichts dafür konnte und mein Auge hat immer getränt. Das hat nervt, kann ich dir sagen. Karla: Das glaube ich. Und was war der Grund für das tränende Auge? Luna: Die vom Tierheim haben gesagt, ich hätte chronischen Katzenschnupfen und das wird nie besser. Sie haben sich eigentlich ganz lieb um mich gekümmert und es mit Salben und Tropen und so weiter versucht, aber geholfen hat nichts. Immerhin das mit den Parasiten haben sie gut hingekriegt. Da ging’s mir schon viel besser. Karla: Und dann bist du zu deinen neuen Eltern gezogen? Nennst du sie wirklich Mama und Papa? Luna: Ja, sie sind mehr Familie als ich sie je hatte. Und sie haben das mit dem Katzenschnupfen von Anfang an nicht geglaubt und recht behalten. Ich hatte nämlich einen Geburtsfehler, bei dem das Augenlid sich nicht ganz geöffnet hat. Dadurch konnte die Tränenflüssigkeit nicht richtig ablaufen und hat immer in der Nase gekitzelt. Kein Wunder, dass ich ständig niesen musste. Karla: Und das ist dann behandelt worden? Luna: Ja, der Tierarzt hat das Augenlid einfach aufgeschnitten und seitdem hab ich keine Probleme mehr. Ach ja, und er hat sich auch gleich um den blöden Faden in meinem Bauch gekümmert. Wenn ich den erwische, der den vergessen hat, dann beiß ich ihn in den Po. Karla: Recht so! Du bist mit einem anderen Kater zusammen eingezogen. Richtig? Luna: Ja, genau, mit Greebo. Er hieß früher Sputnik und war mein Zellengenosse im Tierheim. Mama hat uns beide umbenannt, weil sie gesagt hat, dass wir unser altes Leben vergessen sollen. Greebo ist wie ein großer Bruder für mich. Er ärgert mich zwar ab und zu aber das mach ich auch und ich bin froh, dass ich ihn hab. Karla: Er hatte es auch nicht leicht, oder? Luna: Nein, aber das kann er selbst besser erzählen.

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