Hier möchten wir Ihnen ehemalige Tierheimbewohner vorstellen, die es nun wirklich gut getroffen haben. Wenn Sie auch ein Tier adoptiert haben, schicken Sie uns doch Fotos und vielleicht auch noch eine Geschichte:


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Pumba und Tiana!

Pu und Ti wurden am 17.05.19 geboren. Doch welch eine Tragödie! Bereits am 05. Juni kamen die beiden Süssen mit ihrer Mutter ins Tierheim. Die Mama wurde vermittelt, aber die Geschwister blieben.

Wir mussten uns am 30. Juni 19´ von unserer geliebten 17-jährigen Afra verabschieden. Unsere Trauer war groß. Ganz von dem Gedanken ein Haustier bei uns zu haben, konnten wir uns aber nicht trennen. Und dann entdeckten wir Kittenfotos von den Beiden auf der Homepage des Tierschutzvereins. Nachdem wir Pu und Ti im Dezember 19´ besucht hatten, konnte es uns nicht mehr schnell genug gehen. Wir wollten die Geschwister  ganz schnell bei uns haben. Schnell besorgten wir einen großen Kratzbaum, Klos, Kittenfutter und sogar einen tollen Katzentrinkbrunnen. Nachdem alles mit den netten Betreuerinnen Birgit und Elke geregelt war, holten wir Ti und Pu am 13. Dezember zu uns nach Hause.

Die taffe Ti traute sich schon nach einer Stunde ins Wohnzimmer. Beim scheuen Pu hat es da schon einige Zeit länger gedauert. Die Beiden sind wirklich - bis heute – wie die zwei Seiten einer Medaille. Ti ist quirlig, furchtlos, verspielt, voller Energie, unermüdlich und immer auf Streicheleinheiten aus. Pu sehr vorsichtig, scheu und ängstlich. Er ist zurückhaltend und doch hat er was Verschmitztes. Von Anfang an liebten sie es mit der Katzenangel zu spielen. Das wurde sofort morgens und abends zum Ritual. Sie fetzten Hüpfbällen nach und Ti entdeckte ihre Leidenschaft alles was sie tragen kann zu bringen. Von Tag zu Tag wurden die Beiden zutraulicher und verschmuster.

Unser Plan war es Pu und Ti im April raus zu lassen. Dazu mussten wir sie entwurmen und grundimpfen. Mit Spot-On ging das Entwurmen leicht, aber das Einpacken von Pu am Tag des Tierarzttermins in die Transportbox ist trotz homöopathischer Beruhigungsmittel kläglich gescheitert. Ein mobiler Tierarztservice musste her. Auch das lief etwas aus dem Ruder. Pu´s Panik hatten wir wieder mal unterschätzt.  Letztendlich waren dann doch beide am 01. Mai bereit für ihren ersten Freigang. Ti wie immer voran. Zwei Katzenklappen, ein großer Garten und unser Vertrauen in die zwei Racker und schon gings los.

Das ist nun ein paar Wochen her. Beide genießen das Kommen und Gehen wie sie wollen. Rein – raus – rein – raus. Dieses Teenagerleben in Freiheit bekommt ihnen sichtlich gut. Soviel Neues! Alles ist interessant! Vögel live, Insekten in Hülle und Fülle, weiches Gras und Sträucher unter denen sie lauern können, Toben und Spielen. Jeder Tag ist ein Abenteuer.

Pu´s Selbstbewusstsein gewinnt und Ti kann unbegrenzt herum flitzen und alles Mögliche, wie Erdkröten und Äste, ins Haus schleppen. Wir vier im Garten, das ist wirklich wunderschön.

Beide haben chronischen Katzenschnupfen und wir behandeln etwas mit Augentrosttee, Bachblüten und Homöopathie. Der Freigang tut ihrem Immunsystem sehr gut und die unterschiedlichen Symptome sind viel leichter geworden. Pu und Ti sind richtig aufgeblüht.

Es gibt noch soviel zu entdecken, zu lernen und Ängste zu überwinden. Wir sind schon sehr gespannt was unsere gemeinsame Zukunft für uns Vier bereit hält. Hauptsache unseren Rackern geht es gut!

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